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Bitte Rücksicht, es ist Brut- und Setzzeit!

Veröffentlicht: 29.05.2026
Bitte Rücksicht, es ist Brut- und Setzzeit!

Liebe Naturliebhaber, liebe Radfahrer, liebe Hundefreunde! 🐾


Wir befinden uns mitten in der sensiblen Brut- und Setzzeit, in der viele Wildtiere, wie Rehe, Hasen und Rebhühner, ihren Nachwuchs aufziehen. Bitte bleiben Sie zum Schutz der Jungtiere unbedingt auf den Wegen und leinen Sie Ihre Hunde an. Um die Natur optimal zu schützen und das Wild nicht zu stressen, ist eine kurze Führleine hierbei die beste Wahl (die Schleppleine ist in dieser Zeit leider zu lang).

Wichtig ist vor allem, sowohl zu Fuß als auch mit dem Fahrrad auf den Wegen zu bleiben und Hunde – besonders im oder in der Nähe von Wald, Wiesen und bewachsenen Feldern – an der Leine zu führen. Wer ein Jungtier entdeckt, sollte Abstand halten, Ruhe bewahren und sich langsam zurückziehen. Die Tiere dürfen auf keinen Fall angefasst oder gar mitgenommen werden.

Denn viele Wildtiere setzen gezielt auf Tarnung statt auf Flucht. Rehkitze, Junghasen oder Wildschweinfrischlinge liegen oft regungslos im hohen Gras oder im Unterholz. Für Spaziergänger wirken sie deshalb manchmal verlassen. Tatsächlich sind die Muttertiere meist in der Nähe und kehren regelmäßig zurück. Alle diese Tiere haben eines gemeinsam: Sie sind darauf angewiesen, in ihren ersten Lebenswochen möglichst nicht gestört zu werden. Umso wichtiger ist es daher, dass der Mensch Rücksicht nimmt und die Ruhe- sowie Lebensräume nicht stört.

Geraten Jungtiere jedoch durch Menschen oder Hunde in Stress, kann das schwerwiegende Folgen haben: Sie werden von ihren Müttern getrennt, verletzt oder verlassen ihr sicheres Versteck zu früh.

Danke, dass Sie mithelfen, unsere heimische Tierwelt zu schützen! Vielen Dank für Ihre Rücksichtnahme.

Ihre Jagdpächter

Erstellt: 29.05.2026 | Aktualisiert: 29.05.2026

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